
Lebenswege von Künstlerinnen um 1900 (bis 18. Januar)
Paula Modersohn-Becker teilt das Ziel, Künstlerin zu werden, mit zahlreichen jungen Frauen ihrer Zeit. Das Leben und Arbeiten in einer Künstlerkolonie bietet ihnen Raum zur künstlerischen Entfaltung. Viele von ihnen ergänzen ihre Ausbildung mit Studienaufenthalten in Paris, wo sie der dortigen Avantgarde begegnen. Die Ausstellung in der Großen Kunstschau Worpswede verfolgt die Lebenswege von Künstlerinnen um 1900 (Foto: Käte Lassen, Selbstbildnis). Sie thematisiert die engen Wechselbeziehungen zwischen ihrer künstlerischen Produktivität und ihren gesellschaftlichen Rollen als Frau, Ehefrau und Mutter. Zeitgenossinnen von heute reflektieren die akute Relevanz dieser Themen, darunter Anahita Razmi, Stipendiatin des Museumsverbundes und der Künstlerhäuser Worpswede, die Bezüge zum Kampf der Frauen um Selbstbestimmung im Iran herstellt.
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